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GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

NATHAN DER WEISE

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Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Der jüdische Kaufmann Nathan steht vor den Trümmern seines niedergebrannten Hauses, in dem seine Tochter Recha fast umgekommen wäre. Sie glaubt an einen rettenden Engel, doch der christliche Tempelherr, der sie aus den Flammen holte, ist aus Fleisch und Blut und will keinen Dank - schon gar nicht von einem jüdischen Mädchen. Er wundert sich noch immer, dass er nach seiner Festnahme wegen Störung der Waffenruhe als einziger Kreuzritter von Sultan Saladin begnadigt wurde. Den muslimischen Herrscher drücken derweil andere Sorgen: Die Kassen sind leer.

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Er ruft den reichen Nathan zu sich, fragt jedoch nicht direkt nach Geld, sondern erstmal um Rat, welche der drei großen Religionen denn wohl die wahre sei, und ist beeindruckt von Nathans kluger Ringparabel. Statt um finanzielle Unterstützung bittet Saladin nun um Nathans Freundschaft. Er erhält sie, und bekommt Bares noch dazu. Überwunden werden alte Vorurteile und jahrelange Ressentiments, bis auch die letzten Zweifelnden zu einer großen Familie werden - nicht nur im übertragenen Sinn. Naives Märchen oder optimistischer Gesellschaftsentwurf? Haltlose Utopie oder hoffnungsvolle Zukunftsvision? Traum oder Trash? Das Schauspiel Essen zeigt den Klassiker in einer „herzklopfenden“ Inszenierung.
 

Preiskategorien:
29,–

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Es spielen:
Thomas Büchel, Alexey Ekimov, Luzie Juckenburg, Ines Krug, Sabine Osthoff, Sven Seeburg, Hajo Wiesemann

Inszenierung: Karsten Dahlem

Foto: Martin Kaufhold

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