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NACH DEM ROMAN VON JOHN STEINBECK

FRÜCHTE DES ZORNS

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Einfach ins Auto setzen und losfahren, die Route 66, quer durch Amerika, die Landschaft und die Weite genießen - wer hat davon noch nicht geträumt? Unzählige Filme erzählen davon und nehmen uns mit auf die Straßen der USA. Aber was passiert, wenn diese Reise nicht Freiheit und Abenteuer verspricht, sondern der letzte Ausweg ist? Wenn nichts mehr bleibt, wenn die Familie alles verloren hat - Arbeit, Geld, Hoffnung. Wenn alles verkauft ist - Land, Haus, Möbel. Dann steigt die Familie in den Truck und fährt los, nach Kalifornien. Und je weiter sie das Land durchquert, umso mehr begreift sie, wie die Dinge zusammenhängen.

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In den 1930er Jahren begleitete JOHN STEINBECK als Journalist Familien aus Oklahoma, die ihre versandeten Felder und verschuldeten Farmen verlassen mussten und auf Arbeit auf den Obstplantagen im Westen hofften, auf ihrem Weg nach Kalifornien. 1939 erschien sein Roman FRÜCHTE DES ZORNS, in dem Steinbeck die Geschichte der Familie Joad erzählt. 1940 erhielt er dafür den Pulitzer-Preis. Im selben Jahr wurde der Roman in Kalifornien verboten. Warum? Weil er nicht nur von Menschen erzählt, die alles verlieren, sondern weil er erzählt, warum sie alles verlieren. Sie verlieren, weil andere gewinnen.

 

Preiskategorien:
22,– / 28,– /32,–

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Es spielen:
Anton Andreew, Alexander Darkow, Linda Elsner, Bettina Engelhardt, Ekkehard Freye, Adi Hrustemović, Nika Mišković.

Inszenierung: Milan Peschel

Foto: Birgit Hupfeld

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