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nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

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Mit Anfang 20 entflieht Joachim der norddeutschen Provinz, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. Eher nebenbei absolviert er dort die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule und bekommt zu seiner Überraschung einen der begehrten Studienplätze.

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In Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers zieht er zu seinen Großeltern in deren großbürgerliche Villa. Drei Jahre vollbringt er den Spagat zwischen der Schauspielausbildung, in der er nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und nur spärlich wieder zusammengesetzt wird, und dem alkoholdurchtränkten und fabelhaft bizarren Alltag mit seinen Großeltern - die Großmutter, einst selbst Schauspielerin und auch privat eine schillernde Diva, der Großvater, Philosophieprofessor, eine ehrwürdige und gestrenge Erscheinung.
Tragikomische Ereignisse und aberwitzige Begebenheiten in beiden Welten lassen den nach dem Sinn des Lebens und des Schauspielerdaseins suchenden jungen Mann immer wieder staunend, aber auch überfordert und gerädert zurück.
Der Autor JOACHIM MEYERHOFF, gefeierter Schauspieler und Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, erzählt in seiner autobiografischen Geschichte mit viel Humor und Zärtlichkeit von dem Verhältnis zwischen den Generationen und von der abenteuerlichen Suche nach einem Platz in der Welt.

Die Inszenierung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, wurde  in Hamburg mit dem Monica Bleibtreu Preis in der Kategorie "Komödie" ausgezeichnet!
Eine Produktion vom Metropoltheater München, in der Regie von Gil Mehmert.

Auszug aus der Begründung der Jury:
„Die herausragende Qualität mit Text, der Umsetzung des Themas, der schauspielerischen Leistung, der dramaturgischen Stringenz und der Bühnenumsetzung – und natürlich mit dem Humor – denn wir haben wirklich herzhaft gelacht. Alles in einzelnen Teilen hervorragend und im Zusammenspiel fast sensationell! Vom ersten Augenblick an sind wir in die Geschichte hineingezogen worden, sind Teil davon geworden, konnten nicht erwarten wie es weiter geht – die Stimmigkeit war bis zum Ende da.“ (Dr. Sonja Lahnstein-Kandel)
 

Preiskategorien: 18,- | 24,- | 28,-

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Pressestimmen

"Ja, da ist Rhythmus drin: Mehmert hat ein Timing im Sketchhaften fast wie Billy Wilder; überhaupt inszenierte er auch mit minimalen Mitteln cineastisch - diesmal lässt er den Vorhang vor- und zurückgleiten wie Hitchcock den Bildhintergrund bei Zooms auf geschockte Gesichter." (Süddeutsche Zeitung)

 

„Denn James Newton wirkt wie eine Idealbesetzung, ist sympathischer Verlierer und, ja, Gewinner der Herzen in einem: ein junger Mann, der in die Schauspielerei hineinschlittert, der mit sich selbst hadert und trotz Fehlschlägen immer weiter macht, dabei zwischen Erzählen und Spielen einnehmend changiert.“ (Abendzeitung)

 

Mitwirkende:

  • Vanessa Eckart 
  • Lean Fargel 
  • Thorsten Krohn 
  • James Newton 
  • Sophie Rogall 
  • Nicolas Wolf
  • Lucca Züchner
  • Stefan Noelle

Inszenierung:

  • Gil Mehmert

Theater:

  • Metropoltheater München

Viedo: Interview mit Regisseur Gil Mehmert