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Konzert theater coesfeld

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Rezitation - Gesang - Akkordeon - Klavier

Die Menschheit hat den Verstand verloren (aus den Tagebüchern Astrid Lindgren 1939-1945)

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Astrid Lindgrens Bücher handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Sie hat mit Geschichten wie „Pippi Langstrumpf“, „Mio, mein Mio“ und vielen anderen den Blick auf die Welt verändert und die Kindheit von Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt.

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Jahre bevor ihre Kinderbücher entstanden, schrieb die junge Astrid Lindgren ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts in ihren Tagebüchern nieder. Sie schildert ihren Alltag, dokumentiert und kommentiert Kriegsnachrichten, Zeitungsberichte, Briefe. Nachdenklich und betroffen stellt Astrid Lindgren in ihren Tagebüchern Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind: Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit das Denken und Handeln der Menschen bestimmt? Wie kann jeder Einzelne von uns Stellung beziehen? Die Publikation der Tagebücher, siebzig Jahre nach Ende des Krieges, hat unserem Bild von der weltberühmten Kinderbuchautorin neue und wichtige Facetten hinzugefügt. Der unverwechselbare Tonfall ihrer literarischen Erzählungen deutet sich hier bereits an, und wir erfahren von ihren Anfängen als Schriftstellerin. 

EVA MATTES hat die Kriegstagebücher kurz nach ihrer Erscheinung als Hörbuch aufgenommen. Die Musikerin und Autorin IRMGARD SCHLEIER entwickelte daraus eine musikalisch begleitete Zeitreise durch Europa. Kapitel aus den Tagebüchern und ein heiterer Auftritt von Pippi Langstrumpf wechseln ab mit Kinder- und Wiegenliedern aus Schweden, Finnland, Polen und Deutschland, jiddischen  widerstandsliedern und literarischen Chansons aus dem Exil. Dazu ein instrumentaler Kontrapunkt mit Akkordeon-Soli. 
Ein künstlerisches Plädoyer für ein friedliches Miteinander in einem weltoffenen Europa.

Preiskategorien: 23,-

kleiner Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Mitwirkende:

  • Eva Mattes, Rezitation, Gesang
  • Irmgard Schleier, Klavier, Programm, Produktion
  • Dariusz Swinoga, Akkordeon

Programm unter Vorbehalt