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Konzert theater coesfeld

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Cello - Klavier - Saxophon

Raphaela Gromes - Julian Riem - Arcis Saxophon Quartett

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„Ich kann dir nichts mehr beibringen“, sagte einst Nadia Boulanger zu ihrem Schüler George Gershwin, einst schillernde Figur der amerikanischen Musikwelt.

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Boulanger war die wichtigste Kompositionslehrerin des 20. Jahrhunderts. In ihrem Wohnzimmer, der TALENTE„Boulangerie“, gingen alle wichtigen Komponisten dieser Zeit ein und aus, und sie war als Leiterin des Conservatoire Américain in Paris das Bindeglied der „French-American Connection“ – der alten europäischen Musiktradition und der damals ganz neuen amerikanischen Ästhetik. Jene „French-American Connection“ ist die Grundlage dieses außergewöhnlichen, kontrastreichen Konzertprogramms mit Werken der Franzosen Saint-Saëns, Debussy, Ravel und den Amerikanern Gershwin und Bernstein.

Die Cellistin RAPHAELA GROMES, der Pianist JULIAN RIEM und das ARCIS SAXOPHON QUARTETT bringen in den unterschiedlichsten Kombinationen vom Trio bis zum Sextett diese Musik in den feinsten Nuancen kammermusikalischer Subtilität bis hin zur schwelgenden Klangfülle eines Symphonieorchesters zu Gehör.
RAPHAELA GROMES ist eine der aufstrebendsten jungen Cellistinnen und hat innerhalb kurzer Zeit die Aufmerksamkeit der Musikwelt durch Auftritte mit Kent Nagano in Konzerten bei den Münchner Opernfestspielen, den Audi Sommerkonzerten Ingolstadt sowie beim Edinburgh International Festival auf sich gelenkt. Gromes begann das Cellospiel im Alter von vier Jahren. Als Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe war sie Jungstudentin von Peter Bruns an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig und absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Wen-Sinn Yang mit Auszeichnung. Seit 2015 vervollständigt sie ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Reinhard Latzko.

JULIAN RIEM studierte bei Michael Schäfer an der Hochschule für Musik und Theater in München sowie bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Musikakademie Basel fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Er gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid, den „Premio Gui“ in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertierte er bei zahlreichen europäischen Festivals. Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für zeitgenössische Komponisten ein wie Messiaen, Ligeti, Stockhausen oder Henze. 

Mit brennender Leidenschaft begeistert das ARCIS SAXOPHON QUARTETT das Publikum und lässt dank seiner charismatischen und authentischen Bühnenpräsenz in dieser seltenen Formation der Kammermusik den Funken überspringen. Das Jahr 2013 war geprägt von wichtigen internationalen Erfolgen: 1. Preis in München, Gioia del Colle (Italien), Moskau (Russland), 3. Preis in Chieri (Italien), 2014 folgte ein 2. Preis in Berlin, 2015 ein 1. Preis in Magnitogorsk (Russland), 2016 ein 1. Preis in Berlin. Außerdem wurde das Ensemble mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2016 ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Theodor-Rogler-Stiftung, ein Stipendium für Musik der Landeshauptstadt München sowie ein Stipendium der Ernst von Siemens Musikstiftung. Das Quartett gründete sich 2009 an der HMT München und studierte Kammermusik in der Klasse des Artemis Quartetts Berlin und in München bei Herrn Asatryan und Prof. Berger. Seit 2015 ist es ein Ensemble der European Chamber Music Academy. Dem Quartett gehören an: Claus Hierluksch (Sopransaxophon), Ricarda Fuss (Altsaxophon), Edoardo Zotti (Tenorsaxophon), Jure Knez (Baritonsaxophon).

Preiskategorien: 29,-

kleiner Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Programm:

  • C. SAINT-SAENS: Cellokonzert in a-Moll (Arr. J. Riem)
  • C. DEBUSSY: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll
  • M. RAVEL: Rapsodie espagnole (Arr. J. Riem)
  • L. BERNSTEIN: „West Side Story“ (Arr. ASQ)
  • G. GERSHWIN: Rhapsody in Blue (Arr. J. Riem)