Kostenlose Tickethotline: 0800-5 39 6000

Konzert theater coesfeld

zurück zu Schauspiel

Lesung und Gespräch

Olga Grjasnowa - Gott ist nicht schüchtern

Bildergalerie

Amal und Hammoudi sind jung, schön und privilegiert. Als 2011 die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm.

-

Zwei Jahre später treibt sie im Ozean, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Hammoudi hat in Paris gerade sein Medizinstudium beendet und dort sogleich eine hervorragende Stelle bekommen. Er reist nach Damaskus, um noch ein paar Formalitäten zu erledigen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er nicht, dass er seine französische Verlobte nie wiedersehen wird und dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wiederbegegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.
OLGA GRJASNOWA wurde in Baku (Aserbaidschan) geboren und kam als Elfjährige nach Deutschland. Studienaufenthalte führten sie nach Polen, Russland, Israel und in die Türkei. 2012 erschien ihr vielbeachtetes und mehrfach ausgezeichnetes Romandebüt „Der Russe ist einer, der Birken liebt“, 2014 folgte „Die juristische Unschärfe einer Ehe“. Beide Bücher wurden für die Bühne dramatisiert. Ihr jüngster Roman „GOTT IST NICHT SCHÜCHTERN” liegt seit März 2017 vor. Er erzählt eindringlich und direkt von Krieg und Flucht im 21. Jahrhundert.
Olga Grjasnowa spricht mit dem Kulturjournalisten STEFAN KEIM über ihre Motivation und ihre Recherche für das Buch und liest einige Passagen daraus vor.

Preiskategorien: 18,-

kleiner Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Pressestimmen

» (...) was ein Roman erreichen sollte: dass man die Welt nach dem Lesen anders betrachtet. «
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
» Nüchtern, rasant, schnörkellos und wahrhaftig. «
Kölner Stadt-Anzeiger
» Diesem Roman liegt eine tiefere Wahrhaftigkeit zugrunde. «
Frankfurt Allgemeine Zeitung
» Olga Grjasnowa hat DEN Roman zurzeit geschrieben (...) kenntnisreich, überraschend leichtfüßig und spannend. «
RBB Inforadio
» Der Roman überzeugt mich durch unglaublich sprechende Details. «
ARD druckfrisch
» Olga Grjasnowa hat die erzählerische Kraft darauf konzentriert, das Unvorstellbare zu beschreiben. «
Berliner Morgenpost
» [...] ein beeindruckendes Buch, ein wichtiges Buch [...] «
Stuttgarter Zeitung
» Olga Grjasnowa gehört zu den spannendsten Vertreterinnen der jungen deutschen Literaturszene. «
RBB Inforadio
» Einfühlsam und packend (...). Mit großer Sachkenntnis und ohne schablonenhaftem Denken und Kitsch (...) setzt Grjasnowa (...) ein literarisches Denkmal. «
Bonner Rundschau
» Hautnah und sehr einfühlsam [...] «
Bücher - Das Magazin
» Bewegende und erschütternde Literatur. «
Rolling Stone
» Es ist ein wichtiges, ein politisches und aufwühlendes Buch, das sich unbedingt zu lesen lohnt. «
RBB Radio Fritz
» Gut, dass es Schriftstellerinnen wie Grjasnowa gibt, die brillant und ohne Zaudern von der Wirklichkeit erzählen können. «
Brigitte
» Eindrucksvoll und berührend [...] «
ZDF aspekte
» Ein beklemmend realistischer Roman [...] das verdient ästhetisch und politisch Respekt. «
Spiegel online
» [...] aufrüttelnd und schonungslos [...]. «
Süddeutsche Zeitung
» Eins von den Büchern, die wir dringend brauchen. «
hr 2 Kultur
» Dieses Buch holt die ferne Nachrichtenwelt in unsere Vorstellungskraft. «
SWR 2
» Ein großes und ein schmerzliches Buch. «
Unbekanntes Medium
» Eindringlich, erschütternd, an den richtigen Stellen ironisch [...]. «
der Freitag
» Olga Grjasnowa zu lesen ist horizonterweiternd. «
Falter
» Grjasnowa erzählt ganz nah, direkt, realistisch-konkret, auch melodramatisch, mitunter bis an die Grenze des Erträglichen [...]. «
Die WELT
» Dieses Buch holt die ferne Nachrichtenwelt in unser Vorstellungsvermögen. Und verändert den Blick auf das blaue, tiefe Meer. «
SWR 2

 

Popchor und Tanzcamp