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Konzert theater coesfeld

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Johann von Bülow - Trio Boulanger

Tucholsky in Schweden (Texte aus Schloss Gripsholm)

Bildergalerie

KURT TUCHOLSKY, Ur-Berliner mit goldenem Herzen und eiserner Schnauze, liebte den Norden, wo er die letzten Lebensjahre verbrachte, als die Nazis ihm Berlin verleidet hatten.

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1931 erschien sein Roman „Schloss Gripsholm“, eine unbeschwerte, leichthin erzählte Sommer-geschichte, amüsant, fröhlich und idyllisch, aber nicht sentimental. Sie enthält offenbar autobiograsche Züge, denn von Ende April bis Mitte Oktober 1929 hielt Kurt Tucholsky sich mit seiner Geliebten, der Journalistin Lisa Matthias, in dem kleinen Badeort Fjälltorp Läggesta am Ufer des Mälarsees gegenüber Schloss Gripsholm auf.
JOHANN VON BÜLOW hat sich vor allem als Theaterschauspieler einen Namen gemacht. Der Neffe von Loriot ist aber auch aus zahlreichen Fernseh- und Kinolmen bekannt. Johann von Bülows Schau-spiellaufbahn beginnt 1992 an der „Otto-Falckenberg- Schule“ in München. 1995 übertrug man ihm seine erste Filmrolle an der Seite von Franka Potente in der Komödie "Nach Fünf im Urwald". Seitdem erlebt man ihn auf der Bühne, auf der Leinwand und vor dem Bildschirm als vielseitigen und über-zeugenden Akteur. 2006 gründeten Karla Haltenwanger, Birgit Erz und Ilona Kindt das TRIO BOULANGER. Neben ihrem klassischen und romantischen Repertoire sind die Musikerinnen gefragte Interpretinnen Neuer Musik. 2012 startete das Ensemble seine eigene Konzertreihe, die „Boulangerie“. In dieser Konzertreihe kombinieren die Musikerinnen klassisches Repertoire mit einem zeitgenössischen Stück, dessen Komponist während des Konzerts interaktiv anwesend ist. Das Trio benannte sich nach Nadia und Lili Boulanger – zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten mit kompromisslosem Einsatz für die Musik.
 

Preiskategorien: 23,

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Pressestimmen

Zum Trio Boulanger

"Gewaltige Klänge (…) auf Usedom. Dabei waren es „nur“ die drei Damen des Boulanger Klaviertrios Berlin (…). [H]ier schien das Boulanger Trio hörbar „zu Hause“: temperamentvoll und sehr energisch, mit ausgeprägtem Zug zu überrumpelnder Direktheit bei Sibelius und Kuula."
Schwetzinger Zeitung

 

"In Schuberts Klaviertrio B-Dur op.99 war bereits nach wenigen Takten klar, dass es für die Zuhörer im Kaisersaal kein Entkommen geben würde. Das Boulanger Trio ließ keine Pretiose aus Schuberts – randvoll gefüllter – kompositorischer Schatzkammer links liegen, klangmalte das resolut-schwärmerische Pathos des Eröffnungssatzes mit bewundernswerter Selbstverständlichkeit und das gesangliche Thema im “Andante” mit ergreifender Melancholie und traumverloren. Auch im ausgelassenen “Scherzo” beeindruckten die drei Musikerinnen mit nie geschwätziger und stets mitteilsamer Korrespondenz sowie einem bis ins kleinste Detail abgestimmten Zusammenspiel und beendeten Schuberts opulentes Werk unaufdringlich mit viel Stringenz."
Hamburger Abendblatt

 

"Bei der “Boulangerie”, dem kleinen, intelligenten Konzertformat des Boulanger Trios, kommt man exzellenten Musikern mal wirklich nah. Die drei laden jeweils einen Komponisten zum Gespräch und bitten das Publikum danach zu Wein und Käse. Doch wirkliches Glück ist es, aus der Nähe zu erleben, wie sie beim Spielen gemeinsam atmen und phrasieren, wie sie noch beim Umblättern die Spannung halten und einander liebevoll zuhören. Wie sie der Musik Gehalt und Atmosphäre geben, sei es ein Satz von Schubert oder ein inniges, so farben- wie geistreiches Trio von Friedrich Cerha. Der große alte Herr unter den österreichischen Komponisten war bei der jüngsten “Boulangerie” zu Gast und erzählte so erfahrungsgesättigt aus seiner Werkstatt, dass man hinter jedem gesagten Wort hundert ungesagte vermutete."
Rhein Neckar Zeitung

 

 

 

Rezitation:

  • Johann von Bülow

Boulanger Trio

  • Violine: Birgit Erz,
  • Violoncello: Ilona Kindt,
  • Klavier: Karla Haltenwanger

Programm:

  • E. ANDRÉE: Klaviertrio Nr. 2 g-Moll,
  • L. NORMAN: Trio Nr. 2. h-Moll op. 38

Programm unter Vorbehalt

Popchor und Tanzcamp