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Konzert theater coesfeld

Rafał Blechacz

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Es ist eines der sprichwörtlich schönen Programme, mit denen der 32-jährige polnische Pianist RAFAŁ BLECHACZ sein Debüt-Konzert im konzert theater coesfeld gibt.

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Und anspruchsvoll ist es noch dazu: Mozart neben Beethoven, Schumann und vor allem Chopin - mit seinen Mazurken und einer Polonaise. Chopin bedeutet ein Markstein in der Karriere des ebenfalls polnischen Pianisten, denn mit dem Sieg beim renommierten Warschauer Chopin-Klavierwettbewerb 2005 begann Blechacz' rasante internationale Karriere. Zuletzt war es Krystian Zimerman, dem dies 1975 gelang. Mit ihm wird Blechacz gerne verglichen, denn auch er verfügt über eine fabelhafte Technik und ein vom Barock bis in das letzte Jahrhundert reichendes Repertoire. Eine weite und differenzierte Klangpalette sowie seine stilistische Sicherheit zeichnen Blechacz ebenfalls aus. Für seine Einspielungen hat er zahlreiche hochkarätige Preise erhalten: 2010 und 2013 den hoch begehrten Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die beiden Chopin-Konzerte sowie die integrale Aufnahme der Chopin-Polonaisen, 2012 den ECHO Klassik für eine ungewöhnliche Debussy-Szymanowski-Zusammenstellung.

Preiskategorien: 25,-

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Pressestimmen

Und wieder macht Rafal Blechacz damit Staunen, ob seiner Reife, seines stupenden Könnens und seiner schier grenzenlosen Möglichkeiten, den Anschlag zu variieren. Bachs "Italienisches Konzert" durchweht bei ihm eine feine Poesie, in der 1. und 3. Partita . . . klingen bei aller Kunstfertigkeit die tänzerischen Wurzeln deutlich nach . . . [Blechacz löst die kontrapunktischen Finessen in den Vier Duetten oder der "Fantasie und Fuge"] in spielerischer Eleganz und Natürlichkeit auf.
. . . [Blechacz gelingt es, eine neue Klangwirklichkeit zu kreieren] auf faszinierende Weise: Er unterzieht da eine ganz persönliche Auswahl bekannter Stücke . . . einer radikalen Frischzellenkur, wie man es seit Glenn Goulds Zeiten nicht mehr gehört hat: Selten klang Bach so aktuell, so modern, so erfrischend lebendig und punktgenau. Dabei nutzt Blechacz das ganze Arsenal von Anschlagsnuancen seines Steinway, um weitgehend ohne Pedal die komplexen Strukturen Bachs in Charaktere, in pulsierende, glasklare Klangrede zu verwandeln, und so den menschlich-emotionalen Kern jedes einzelnen Stücks zum Leuchten zu bringen. Zudem spürt man seine tiefe Herzensaffinität zu Bachs Musik, die sich auch in einer geradezu emphatischen Spielfreude und drängenden Tempi äussert. Es ist ein Bach ohne Perücke und Heiligenschein, stattdessen mit neuer Lebensenergie durchglüht -- was sein Genie noch intensiver strahlen lässt.
Ein perfektes, frisches Spiel zeichnet Rafal Blechacz' neue gemischte Bach-CD aus . . . ein abwechslungsreiches Programm . . . [von einem] überzeugenden Bach-Interpreten . . . dessen direkter und schnörkelloser Zugang keine Wünsche offenlässt . . . [eine] in allen Punkten gelungene Bach-CD . . .

Programm:

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Rondo für Klavier a-Moll KV 511  - Andante
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klaviersonate a-Moll KV 310
    Allegro maestoso
    Andante cantabile con espressione
    Presto
  • Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101
    Etwas lebhaft, und mit der innigsten Empfindung
    (Allegretto ma non troppo)
    Lebhaft, marschmäßig (Vivace alla marcia)
    Langsam und sehnsuchtsvoll
    (Adagio ma non troppo, con affetto)
    Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossenheit (Allegro)

Pause

  • Robert Schumann (1810-1856): Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22
    So rasch wie möglich
    Andantino: Getragen
    Scherzo: Sehr rasch und markiert
    Rondo: Presto
  • Frédéric Chopin (1810-1849): Mazurkas op. 24
    Nr. 1 g-Moll
    Nr. 2 C-Dur  Allegro non troppo
    Nr. 3 As-Dur
    Nr. 4 b-Mol
  • Frédéric Chopin (1810-1849): Polonaise As-Dur op. 53 (1842) Nr 6

Programm unter Vorbehalt

Popchor und Tanzcamp