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Wilfried Schmickler

Das Letzte

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Immer mehr Menschen in Deutschland fallen ab vom Glauben an die Grundordnung und füllen das entstehende Vakuum mit Misstrauen und Hader: Politiker? Alle Verbrecher! Medien? Alle verlogen! Fremde? Alle verdächtig!

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Ob Regierungs-, Partei- oder Fernsehprogramm – die Adressaten verweigern die Annahme, wenden sich resigniert ab und denken: das ist doch das Letzte! Hier aber krankt der vermeintlich gesunde Menschen-verstand. Denn das Letzte kommt kurz vor dem Ende. Doch ein Ende ist nirgends in Sicht. Es hört einfach nicht auf. Das letzte Gefecht war nur der Vorkampf, das letzte Wort nur der Auftakt für die nächste Jahrhundertrede und die letzte Sau nur die Vorhut der Herde, die gleich danach durchs globale Dorf getrieben wird.
Und deshalb: das Letzte, was die Zukunft braucht, sind Frust und Verdruss. WILFRIED SCHMICKLER, der Mann für die kurzweiligen zwei Stunden, kümmert sich drum. Ob als Kleinkunst-Vagabund auf den Bühnen dieses Landes, als Kolumnist im Westdeutschen Rundfunk oder als Rausschmeißer in den Mitternachtsspitzen – Schmickler will immer nur das Eine: „Gute Unterhaltung. Denn Gründe für schlechte Laune gibt es eh zu viele!“
Wie spricht der Häuptling der letzten Mohikaner? „Wenn das letzte Witzchen gerissen, das letzte Liedchen gesungen, das letzte Gedichtchen aufgesagt, dann werdet Ihr merken, dass man ein altes Programm nicht zweimal sehen kann.“
In diesem Sinne: Auf ein Neues!

Preiskategorien: 17,- | 22,- | 27,

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

Pressestimmen

Kölner Stadtanzeiger: „Schmickler weiß eine ganze Menge und er kann das in Worte und Sätze kleiden, die sich wie eine Naturgewalt über den Köpfen des Publikums entladen!“

 

Süddeutsche Zeitung: „WILFRIED SCHMICKLER ist ein brillanter Moralist. Er weiß, dass er die Welt nicht verändern kann. Er weiß aber auch, dass er sie deswegen noch lange nicht hinnehmen muss.“

 

Kölnische Rundschau: „Schmickler feuert sein charakteristisches Feuerwerk punktgenauer Pointen ab, mal rotzig und bitterböse, oft wütend und grimmig, fast immer schreiend komisch. Geradezu poetisch aber wird es, wenn Schmickler in bester Liedermacher-Manier zur Musik von Franz Hocker ganz nachdenklich wird."

 

WAZ: „Wer ihn nur als empört-schreienden Rausschmeißer aus den Mitternachtsspitzen kennt, mochte erstaunt sein ob der Freundlichkeit, mit der Wilfried Schmickler sein Publikum im vollbesetzten Musiktheater im Revier begrüßte. Dabei täte man dem Mann bitter unrecht, hielte man ihn für einen stets schäumenden Wutbürger. Schmickler beherrscht einfach alle Tonarten. Er kann laut und leise, komplex-hintersinnig und schlicht kalauernd. Er analysiert, bringt das Elend der Welt sehr konkret auf den Punkt."

Popchor und Tanzcamp