14. März 2010

Sonntag, 18:00 Uhr

Konzert – Kammermusik


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Pavel Gililov und Nicolas Altstaedt

Mit Pavel Gililov konnte die Stiftung einen Pianisten verpflichten, der die renommierten Konzertpodien und die wichtigsten Kulturmetropolen bereits erobert hat. Pavel Gililov, sowjetischer Herkunft und seit 1978 in Deutschland, trat bereits mit acht Jahren erstmals mit Orchester auf. Während seines Studiums in St. Petersburg (Leningrad), gewann er 1972 den Nationalen Klavierwettbewerb in Moskau. Seit 1997 leitet er an der Musikhochschule Köln eine Meisterklasse für Klavier und ist Gastprofessor an der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg.  Liest man die Vita des Cellisten Nicolas Altstaedt verwundert es nicht, dass er einer der wenigen europäischen Künstler ist, den die Lincoln Center Chamber Music Society New York auserwählt hatte, in deren Konzertreihen und Tourneen von 2009–2012 mitzuwirken. Er, Jahrgang 1982 und Sohn deutsch–französischer Eltern, gehört zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows. Seine Konzertpartner sind handverlesen und die Orchester, mit denen er konzertierte, stammen aus der ganzen Welt. Für Coesfeld ist das Zusammenspiel von Pavel Gililov und Nicoals Altstaedt eine Premiere und ihr Programm ein Genuss:
Robert Schumann:  Fünf Stücke im Volkston op. 102
Johannes Brahms:  Sonate F-Dur op. 99
Frédéric Chopin: Sonate g-Moll für Violoncello und Klavier

 

Pressetext

Klirrend, fauchend, klangvoll
Ausnahmemusiker Gililov und Altstaedt im Konzert Theater Coesfeld
 
Coesfeld. „Das klirrt, faucht, schnarcht, scheppert, schnarcht, brummt“ – bei dieser Formulierung zuerst an einen Cellisten zu denken, der für seine Virtuosität und seine „perfekten Finger“ bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, liegt fern. Doch genau diese Eigenwilligkeit macht Nicolas Altstaedt zu einem Ausnahmekünstler – durch seine Spieltechnik verleiht er klassischen Werken unentdeckten Nuancenreichtum und eine aufregende Wirkung. Nach zahlreichen Auftritten auf internationalem Parkett gastiert der 27-Jährige nun am 14. März 2010 um 18 Uhr im Konzert Theater Coesfeld.
Altstaedts Partner an diesem Abend ist doppelt so alt wie er, gestandener Musikprofessor und gefragter Klaviersolist: Pavel Gililov. Der gebürtige Russe war gerade acht Jahre alt, als er von dem berühmten russischen Komponisten Dmitri Kabalewski entdeckt wurde, das Klavierstudium in St. Petersburg aufnahm und später mit Auszeichnung abschloss. Heute arbeitet Gililov unter anderem als Professor für Klavier an der Musikhochschule Köln und ist Jurypräsident des internationalen Wettbewerbs „Beethoven Competition for piano Bonn“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler. Altstaedts Karriere dagegen ist noch jung, aber mehr als vielversprechend – von der Fachpresse wird er bereits heute als einer der interessantesten und aufregendsten Künstler seiner Generation gefeiert.
Was die Musiker trotz der augenfälligen Unterschiede verbindet, wird nach den ersten gemeinsamen Takten klar: Beide besitzen eine außerordentliche musikalische Begabung, die sie an dem musikalischen Abend in Coesfeld in Meisterwerken von Schumann, Brahms und Chopin unter Beweis stellen werden.

Preis 15,-/22,-/27,- | Großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

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